Bevor Sie den neuen Motor in Betrieb nehmen, empfehlen wir Ihnen diese Handbuch sorgfältig zu lesen. Es beinhaltet alle notwendigen Hinweise, die Sie benötigen, um den Motor korrekt zu betreiben und zu warten. Wenn Sie die Hinweise und Instruktionen beachten, sind wir sicher, das die Leistung und die Wirtschaftlichkeit Ihres Motors den Erwartungen an ein Qualitätsprodukt entsprechen wird.
ALBIN
Wenn ein neuer Motor das Werk verlässt, ist er bereits teilweise eingelaufen, sorgfältig geprüft und bzgl. seiner Leitungsfähigkeit getestet. Um den Einlaufprozess zu vervollständigen, wird empfohlen, den Motor innerhalb der ersten 25 Stunden nur mit Halbgas zu betreiben. Danach kann die Last schrittweise gesteigert werden. Ein sorgfältiger Einlauf ist wesentlich für die Lebensdauer und eine zuverlässige, kontinuierliche Leistung des Motors.
Öffnen der Motorraumabdeckung um den Motorraum gründlich zu lüften. Überprüfung auf Leckagen im Benzinsystem. Abpumpen des Bilgenwasser.
Überprüfen Sie den Schmier-Ölstand im Motor-Kurbelgehäuse Falls notwendig auffüllen des Ölstandes bis zur oberen Markierung des Ölmessstabes. Verwenden Sie nur Öl der Qualität Service MM mit der Viskosität SAE 30 im Sommerbetrieb und SAE 20 im Winter.
Überprüfen Sie den Schmier-Ölstand im Umkehrgetriebe.Falls notwendig Auffüllen des Ölstandes bis zur oberen Markierung des Ölmessstabes. Benutzen Sie Öl der gleichen Qualität, wie für den Motor.
Schmieren Sie die Kühlwasserpumpe durch eine Rechtsdrehung der Schmiermittel Kappe. Achtung! Vermeiden Sie zuviel Schmierung, da ein Risiko besteht, das das Schiermittel in das Kühlsystem eindringen kann. Benutzen Sie nur Mehrzweck-Wasserpumpen-Fett.
Schmieren Sie die Propellerachsen-Lager. Benutzen Sie nur Mehrzweck-Wasserpumpen-Fett.
Überprüfen Sie, das der Kühlsystemablaufhahn am Motorblock und die Kühlwasserpumpe geschlossen sind. Öffnen Sie dann den seeseitigen Wassereinlaßhahn.
Überprüfen Sie das der 3-Wege-Kühlsystemablaufhahn so eingestellt ist, das der das Kühlwasser aussenbords gepumpt wird.
Der untere Teil des Motorgehäuses wirkt als Ölreservoir. Folgende Ölmengen gelten für die unterschiedlichen Motorentypen:
O-11 0,5 Liter (0.88 Imp. pints/1.05 US pints)
O-21 1,4 Liter (2.46 Imp Pints, 2,95 US pints)
O-41 3,3 Liter (5.8 Imp Pints, 6.97 US pints) and
O-411 5.0 Liter ( 8.8 ImpPints, 10.56 US pints).
Der Motor wird durch den Öleinfüllstutzen mit Öl gefüllt und der Ölstand wird mit Hilfe des Meßstabes geprüft. Benutzen Sie Öl der Qualität Service MM. Während des Sommerbetriebes verwenden Sie Öl mit der Vsikosität von SAE30, während des Winterbetriebes SAE 20.
Eine Zahnradpumpe sorgt für die Zirkulation des Schieröls. Der Öldruck ist durch die Fabrik eingestellt und wird am Messgerät angezeigt. Bei normalem Druck sollte der Zeiger des Messgerätes im grünen Bereich sein. Bei warmem Motor und bei normaler Geschwindigkeit beträgt der Öldruck 1.5 -2.5 kg/cm² (20-35 p.s.i.). Abweichungen sind ein Zeichen für einen Defekt im Schmiersystem., der gründlich vor weiterem Betrieb untersucht werden sollten.
Bei einem neuen Motor sollte das Öl erstmalig nach 25 Betriebsstunden und dann alle 50 Betriebsstunden gewechselt werden. Das alte Öl wird durch die Ölablasschraube am Krbelgehäuse abgelassen. Sollte ein Zugriff auf diese nicht möglich sein, wird das Öl durch die Buchse des Ölmessstabes mit einer speziellen Saugpumpe abgesaugt (diese gehört zum Zubehör des Motors). Unabhängig von der Nutzungsdauer des Öls sollte dieses beim Umlagern gewechselt werden (z.Bsp.: Winterlager).
Der Motor O-11 besitzt einen Entlüfter in der Ölauffüllkappe (siehe Abbildung 12). Überprüfen Sie das der Lüfterball A nicht steckenbleibt, sondern zufriedenstellend frei funktioniert.Zur Reinigung sollte das Kugelventil in Benzin gewaschen werden.
Der Motor O-411 wird mit einem "Fram" Schmierölfilter geliefert. Dieses Filterelement sollte alle 150 Betriebsstunden ausgetauscht werden, einfaches Reinigen ist nicht empfehlenswert! Das Element kann durch einfaches Entfernen des Deckels des Filtergehäuses ausgetauscht werden. Säubern Sie das Gehäuse und montieren Sie die neuen Dichtelemente. Diese werden mit dem Filterlement geliefert. Nach dem Zusammenbau des Filterlelementes lassen Sie den Motor warmlaufen und überprüfen Sie den Filter auf Leckagen, insbesondere zwischen Dichtelement und Filtergehäuse.
Täglich |
Alle 50 Betriebsstunden |
Alle 250 Betriebsstunden |
||
1 |
Überprüfung des Ölstandes des Motors, Umkehr- und Reduktionsgetriebes | x |
||
2 |
Schmieren der Kühlwasserpumpe durch Drehen der Schmiermittelkappe | x 2) |
||
3 |
Motorölwechsel | x |
||
4 |
Säubern der Ölfilterkappenentlüftung (nur bei Typ O-11) | x |
||
5 |
Ölwechsel in Umkehr- und Reduktionsgetriebes | x |
||
6 |
Prüfen der Zündkerzen | x |
||
7 |
Säubern des Benzinfilters und des Vergasers | x |
||
8 |
Überprüfen der Unterbrecherkontakte | x |
||
9 |
Überprüfen der Keilriemenspannung | x |
||
10 |
Überprüfen der Batteriesäure | x |
||
11 |
Überprüfen des Batterie-Ladezustandes | x |
||
12 |
Generelle Inspektion und Überholung des Motors, Umkehr- und Reduktionsgetriebes und der elekrischen Ausrüstung |
3) |
||
1) Alternativ einmal jede Session oder bei erreichen des angegebenen Zeitintervalls |
||||